Abbruch!

Wirklich selten lauf’ ich in der Pause davon. Grußlos, nichts wie raus, als hätt’ ich’s mit der Verdauung… war aber notwendig heute im Mozartsaal. Applauslos abgegangen. Es war doch eine Zumutung: Mozart für Cembalo vierhändig.

Man weiß nach wenigen Tönen, dass es öd wird. Das Clavizymbel ist zurecht vom Pianoforte abgelöst worden. Ansonsten hätt’ Mozart sich nicht gut aufschwingen können zum gefragtesten Tastenvirtuosen der Stadt. Das Cembalo ist eine recht schwule Angelegenheit – oder mehr für Damenkränzchen.

Es hat keinen Umfang an Dynamik, kling immer gleich – das versaut sogar des Wolfgang Amadé geläufige Tastenplaudereien. Unerträglich öd.

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