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Ein Fest der Countertenöre

Man stelle sich vor: Max Emanuel Cencic und Philippe Jaroussky auf einer Bühne – das ist an sich schon eine kleine Sensation und ein Gustostückerl für Freunde der Barockoper, denn direkter vergleichen kann man wohl nicht… Wenn dann aber noch drei weitere Countertenöre dazu kommen – der Argentinier Franco Fagioli, der junge Rumäne Valer Barna-Sabadus [weiter…]

Ein Abend barocker Freude

Der Venezianer Antoinio vivaldi hat nicht nur notorische violinkonzerte geschrieben sondern auch eine wahre Unzahl an Opern. Erstaunlich dabei ist, wie hoch die musikalische Qualität der meisten davon ist – weit entfernt von Dutzendware.

Davon mag man sich zumindest klanglich überzeugen, wenn die Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone den Tito Manlio, den Vivaldi 1719 für [weiter…]

Vom Rezitativ ‘senza battuta’

Eine Perle der frühen Barockoper streuen Christophe Rousset und sein Ensemble Les Talens Lyriques unter die Reihe der Aufführungen von Monteverdis Ulisse im Theater an der Wien.

Francesco Cavalli komponierte La Calisto 1651 für Venedig. Die Handlung entstammt der griechischen Mythologie, wenn auch die Götter unter ihren lateinischen Namen auftreten, und ist nicht weiter bemerkenswert, [weiter…]

Abgesehen vom verdienten Applaus: ein ehrliches DANKE!

Alan Curtis bringt den ‘Ariodante’ von Georg Friedrich Händel nach Wien, nahezu in der Besetzung der neuesten CD-Produktion: Karina Gauvin, Marie-Nicole Lemieux, Sabina Puértolas – lediglich Sarah Connolly springt ein anstelle der erkrankten Joyce DiDonato. [weiter…]

Händels letzte Oper

Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis und die römische Sopranistin Roberta Mameli singen die Highlights in Georg Friedrich Händels letzter Oper ‘Deidamia’ – kein herausragendes, aber ein leidlich gutes Werk, eine ebensolche konzertante Aufführung mit dem Complesso Barocco unter Alan Curtis. [weiter…]

Rekonstruktionspasticcio

Fabio Biondi ist es gelungen, eine verschollene Oper von Antonio Vivaldi in Gestalt eines Pasticcios aus Musik von Zeitgenossen zum Leben zu erwecken. Das ist zwar nicht original im strengen Sinn, aber aufgrund der Besetzung mit Ann Hallenberg, Vivica Genaux, der jungen Julia Lezhneva sowie Magnus Staveland und Xavier Sabata absolut hörenswert. [weiter…]

Konzertant, aber ein begnadetes Werk

Eine beglückende – wenn auch nur konzertante – Aufführung des Giulio Cesare von Georg Friedrich Händel mit Il Complesso Barocco unter Alan Curtis im Theater an der Wien, mit Marie-Nicole Lemieux, Karina Gauvin, Romina Basso und Filippo Mineccia. [weiter…]

Exquisite Langeweile

Auch wenn es hervorragend gesungen und musiziert ist: Georg Friedrich Händels ‘Jephtha’ ist ein Werk mit eingebauter Langeweile. Das biblische Lehrstück gibt kaum was her, der Komponist ist am Erblinden und offenbar auch am Ende seiner Schaffenskraft. Es fehlt einfach der Händel in diesem Händel. [weiter…]

Endlich wieder Oper!

Georg Friedrich Händels Oper ‘Berenice, Regina d’Egitto’ von 1737 in einer gelungenen konzertanten Aufführung durch Il Complesso barocco unter Alan Curtis mit Klara Ek und Franco Fagioli. [weiter…]

La grande fadesse

Man kann ja die Begeisterung mancher Leute für Rameau oder Lully verstehen, es ist feinste Tanzmusik, was sie da auf die Bühne bringen. Als Opern geben diese Werke allerdings herzlich wenig her, es sei denn, man kann barockem Musical etwas abgewinnen. Aber die jüngsten Aufführungen im Theater an der Wien erhellen immerhin, welche Basis hier [weiter…]