Urlaubskasse – Portokasse

Griechendland hätte man vielleicht von Anfang an als ein Problem für die Portokasse betrachten sollen. Zu Tode gefurchten ist auch gestorben. [weiter…]

Das muss man sich antun wollen

Einen als Reisebegleiter – entgegen seinem Untertitel – wenig tauglichen Band hat Barbara Yurtdas mit eingehender Kenntnis der türkischen Literatur, insbesondere der lokalen der Metropole am Bosporus, verfasst. Wem das frommen soll, ist eine andere Frage. [weiter…]

Blicke auf den Rand

Uwe Rada wirft in seinem Buch ‘Die Memel. Kulturgeschichte eines europäischen Stroms’ eingehende Blicke auf einen heute vollends randständigen Landstrich, der uns aber, so präsentiert, durchaus zu faszinieren mag. [weiter…]

Schon wieder die Gerechtigkeit

Das diesjährige Forum Alpbach widmet sich der Gerechtigkeit. Das klingt gut, ‘Ethik und Wirtschaft’ liegt im Trend. Aber daraus einen Imperativ zu postulieren, der mich dazu verpflichtet, mich um Somalia zu kümmern, ist eine vor allem unter Missachtung von Fakten zustande gekommene Unverfrorenheit. [weiter…]

Ich war im Liceu

Barcelona. Beim Verreisen kriegt man einerseits die Chance, auswärts Oper zu hören: ein anderes Haus mit seinem individuellen Flair kennen zu lernen, den Atem einer fremden Tradition zu spüren – andererseits muss man dann leider auch nehmen, was man kriegt.

Im Fall unseres Weihnachtsaufenthalts in Barcelona hatte ich von sehr langer Hand vorbereitet, dass für [weiter…]

Der Phönix am Schließtag

Venedig. Schließtage sind im Grunde genauso schlimm wie Tage, an denen es Ballett gibt. Bei unserem Aufenthalt in Venedig zog es La Fenice ja leider vor, gerade noch einen einzigen Abend Vorstellung zu geben – und dann just Gehopse.

Gut, wir sind nicht der Oper wegen in die Serenissima gereist. Aber ärgerlich ist es schon, [weiter…]

Stockholm Impressionen

Diese Stadt, zu je einem Drittel bebaut, Wasser und Wald, kann – gerade bei passendem Wetter – wirklich einen Trip wert sein:

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Das bei allen Völkern mit seltsamen Traditionen, wie es nun einemal Königshäuser sind, ausserordentlich beliebte Changing of the Guards ist ein gut besuchtes, aber furchtbar langweiliges Schauspiel. Vor allem fragt [weiter…]

Unerschütterlicher Optimismus

Wer wirklich glaubt, dass die schwarzen Afrikaner ein funktionierendes schwarzes Afrika hinkriegen werden, ist wohl ein unerschütterlicher Optimist.

Alleine werden sie das wohl kaum schaffen. Selbst vorausgesetzt, dass sie zur Abwechslung einmal bereit wären, zu lernen, Fertigkeiten und Wissen zu erwerben, brauchen sie doch jemand, der sich das mit ihnen antut. So jedenfalls könnte man [weiter…]

Denken und helfen

Dass man den ärmsten Ländern der Welt helfen müsse, ist ein Gemeinplatz. Dass dabei nahezu nichts herauskommt, inzwischen aber auch. Und dass von einer Milliarde betroffener Menschen in diesen ärmsten 50 Ländern der Welt ein weitaus überwiegender Teil auf dem afrikanischen Kontinent lebt – leben muss, könnte man fast sagen -, schürt ein Wenig die [weiter…]

Kulinarische Notwehr

Ich bin nicht ungern hier: um einen Stapel Bücher zu lesen, zu entspannen, mal wieder mehrere Tage hintereinander ausreichend zu schlafen, generell einfach faul zu sein. Mich stört dabei nicht, was typische Touristen wahrscheinlich als ernsthafte Mängel empfinden würden: hier ist nichts, in Zahlen in wie in Worten. Es gibt keine Zerstreuung, [weiter…]