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Kulinarische Notwehr

Ich bin nicht ungern hier: um einen Stapel Bücher zu lesen, zu entspannen, mal wieder mehrere Tage hintereinander ausreichend zu schlafen, generell einfach faul zu sein. Mich stört dabei nicht, was typische Touristen wahrscheinlich als ernsthafte Mängel empfinden würden: hier ist nichts, in Zahlen in wie in Worten. Es gibt keine [weiter…]

Bullerofen, Piestinger und Lammbeuscherl

Bei mildem, wenn auch noch nicht schönem Wetter haben wir diesmal die Tour vom 1. Februar wiederholt und erfolgreich beendet: Aufstieg von Furth an der Triesting über den Gaisruck bis aufs Kieneck hinüber. Und diesmal lag erst ab etwa 800m eine Lage Schnee, zum Stapfen wurde es erst über 1.000m.

Der Frühling hält aber [weiter…]

Was man nicht nachhaus bringen will

Man vermag im Nachhinein ja nie mehr festzustellen, welcher Teufel einen geritten haben mag, eine Entscheidung zu treffen, die man bereuen musste. Mir geht es mit diesem Relax-Wochenende ebenso: ein wenig raus aus der Stadt, aber was will man im Winter schon groß machen?

Wir haben uns – zugegeben: des wohlfeilen Angebots wegen – für [weiter…]

Wie man von der Gauermannhütte zur Kaviar-Limetten-Mousse kommt

Direkt beim Gasthaus Apfelbauer geht’s weg: über die Grub steigen wir zum ‘Nußberg’ hinauf und die Bockleite zur Gauermannhütte – schweißtreibend, aber oben bei Gauermanns sitzt sich’s schon ganz manierlich in der Sonne. Wenn auch nur kurz, es ist denn doch noch zu kalt.

Der Höhenweg über den Plattenstein hinüber zum Katharinenschlag liegt in der [weiter…]

Entenhausen am Naschmarkt

Enten sind ja in kulinarischer Hinsicht nicht nur vielseitige sondern auch geduldige Viecher. Oder wie sonst wäre es zu erklären, dass dies geplagte Federvieh in jedem Chinarestaurant knusprig gebraten wird und dabei zugrunde geht – auch im Sinne des Geniessers, der’s aufgetragen bekommt.

Man muss sich als Entenliebhaber – auch der asiatischen Art – schon [weiter…]

Einschichtige Erfahrungen

Ein paar Tage in der Einschicht haben gar nicht geschadet.

Die Anreise nach Kukmirn gestaltete sich einigermaßen unbequem, als es am Sonntagabend fortwährend goß und beim starken Verkehr nur langsam voran ging. also beschlossen wir, so weit als möglich nach Süden auf der Autobahn zu bleiben. Man kann aber – das haben wir dabei festgestellt [weiter…]

Ein Tempel ohne Schnickschnack

Der Tempel versteckt sich in einem wunderbar altmodischen Hinterhof an der Praterstraße – man findet nur hin, wenn man das beiläufig angelehnte Schild an der Hauseinfahrt rechtzeitig bemerkt. Der Innenhof ist groß genug, dass auch bei heißem Sommerwetter die hereinbrechende Nacht Kühlung bringt.

Küchenchef Michael Klingenstein hat sich der modernen, aber frei von jedem modischen [weiter…]

Was ich tat, da ich schwieg…

Kurz: Urlaub gemacht hab’ ich. Das beginnt wie jedes Jahr mit einem Haufen Arbeit, der vorher noch dringlich zu erledigen ist. So entsteht also die Sendepause schon vor dem Urlaubsantritt selbst. Und jetzt, nach der Rückkunft, gilt es, rasch die Zeit zu nutzen, denn natürlich hat sich schon wieder ein Berg Arbeit angehäuft.

Ich war, [weiter…]

wagamama

Auf ein Restaurant der Kette wagamama müssen wir in Wien noch warten – oder eben nicht: es gibt eine stetig wachsende Menge an asiatischen Restaurants, durchaus mit Konzepten, die vom klassischen Chinesen weit abweichen. Und es sind etliche darunter, bei denen erstklassig essen ist – zuletzt ausprobiert:

Das Pho Sài Gòn am Naschmarkt ist ein [weiter…]

El gusto español

Laut Eigendefinition kompromißlos spanisch – zum Glück mit Ausnahme der Cerveca: man kredenzt auch hervorragendes Trumer Pils. Aber sonst: reichlich Tapas von Gemüse, Land und Meer, Schinken unterschiedlicher Reifegrade vom spanischen Eichelschwein. Ein bestens bestückter Keller mit iberischen Tropfen… Im Grunde ist man gewillt, den Herrschaften Glauben zu schenken!

Meine Favoriten diesmal:

in Olivenöl geröstete [weiter…]