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Ein wirklich sattes Klack

Mich hat bei meinen bisherigen Knipsern – neben so manchen bewundernswerten technischen Spielereien und einem inzwischen enormen Brennweitenbereich, etwa des 7-fach Zoom meiner RICOH Caplio R6 – immer massiv gestört, dass die Dinger so recht gar nicht zu einer zeitnahmen Reaktion zu bewegen sind. Zwischen dem Abdrücken und jenem Moment, in dem ein Bild tatsächlich geschossen und gespeichert wird, vergeht eine so endlose Zeit, dass einem die Hälfte der Motive davonläuft oder, wenn man Pech hat, jemand, der vorher noch nicht da war, ins Bild herein.

Da ist es schon ein wesentlicher Fortschritt, wieder eine Kamera in Händen zu halten, die noch präzise im selben Augenblick, da man drückt, auch abbildet! Das darf man leider im Zeitalter der digitalen Fotografie nicht für gegeben halten. Aber nicht bloß das zeichnet die Kategorie der Digitalen Spielreflex-Kameras vor allen Kompakten aus: der wahre Genuss beim Fotografieren mit der Nikon D80 ist schlicht und ergreifend das wirklich satte Klack, sozusagen das Pendant zum Sound Design bei Automobilen.

Als Objektiv habe ich mit mal das Nikon AF S DX VR 18-200/3,5-5,6G zugelegt, und ich denke, dass ich damit eine gute Weile über die Runden kommen werde.

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