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Technische Brillanz in schwacher Interpretation

das chinesische Fräuleinwunder Yuja Wang spielt Rachmaninows drittes Klavierkonzert, eines der schwierigsten Werke der Klavierliteratur, technisch brilliant, doch ohne Anstalten einer Interpretation. Vorneweg Berlioz, hintennach Brahms – das kann nichts werden. [weiter…]

Muss denn immer Schumann sein?

Das Mahler Chamber Orchester besucht Wien mit einem vornehmlich romantischen Programm unter Dirigent Robin Ticciati, der von Anfang ein ein Wenig die Quirligkeit eines Dudamel verströmt, in freudiger Erregung hopst er durch die Ouverture zu ‘Béatrice et Bénédict’ von Hector Berlioz, was aber der musikalischen Seite keinerlei Abbruch tut.

Der angekündigte Pierre-Laurent Aimard ist leider [weiter…]