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Mattes Ende eines sonst recht guten Zyklus

Das Hagen Quartett spielt mit Unterstützung von Jörg Widmann die Klarinettenquintette von Mozart und Brahms – naja. [weiter…]

Atemberaubende Interpretation – und leider Brahms

Es gibt die Genies unter den Komponisten – und unter diesen wiederum jene, die sich die Meisterwerke locker flockig nur so aus dem Ärmel zu schütteln schienen, oder die anderen, denen jeder Schaffensprozess ein gerüttelt Maß an Leid und Müh’ abverlangte: Mozart und Haydn gehören in die erste Gruppe, aber auch Schostakowitsch, Stravinskij oder Vainberg, [weiter…]

Technische Brillanz in schwacher Interpretation

das chinesische Fräuleinwunder Yuja Wang spielt Rachmaninows drittes Klavierkonzert, eines der schwierigsten Werke der Klavierliteratur, technisch brilliant, doch ohne Anstalten einer Interpretation. Vorneweg Berlioz, hintennach Brahms – das kann nichts werden. [weiter…]

Feine Arbeit und energetische Bögen

Das Hagen Quartett spielt Haydns op.54/1 und Bela Bartóks zweites Streichquartett. Im zweiten Teil folgt leider das Brahms’sche Klavierquintett, wenn auch mit Kirill Gerstein am Klavier. Brahms ist gar nicht mein Fall. [weiter…]

Wäre da nicht Brahms

Es ist – aus irgendeiner Perspektive von dort drüben – wahrscheinlich durchaus verdienstvoll, wenn ein Dirigent sich als Botschafter der Musik seines Herkunftslandes versteht. Und es gibt bekanntlich immer Dinge zu entdecken, die man ohne das verdienstvolle Missionieren solcher Botschafter eben nicht zu entdecken vermocht hätte. So schon oft geschehen…

Anders bei Edward Elgar. Der [weiter…]

Brahms auf modern

Es ist einwandfrei Brahms – das Klavierquartett Opus 25 – und doch wieder nicht. Klar, zum ersten ist es eine Bearbeitung für Orchester. Zum anderen, und da wird die Geschichte haarig, klingt es viel zu modern.

Bisweilen denke ich, das Stück könnte von Schönberg sein. Und das ist es dann auch, als ich die Details [weiter…]