Was für ein Werk! Was für ein Schlagwerker!

Martin Grubinger und die Wiener Philharmoniker führen Friedrich Cerhas Konzert für Schlagzeug und Orchester auf: ein großartiges Werk in einer atemberaubenden Interpretation! [weiter…]

Neue Oper am anus Viennensis

Man kann eine Produktion auch dadurch verhunzen, dass man die Bemühungen aller Teilhabenden in einer mangelhaften Location verpuffen lässt: Friedrich Cerhas Oper ‘Baal’ hätte beileibe mehr verdient, da mögen sich das amadeus ensemble, Dirigent Walter Kobéra und Titelheld Sébastien Soulès noch so viel Mühe geben… [weiter…]

Verzicht auf Geistesblitze

Die Wiener Festwochen ehren dies’ Jahr Alban Berg, und so gibt es nach dem Wozzeck im Mai nun auch die Lulu: die Inszenierung von Peter Stein stammt aus dem letzten Jahr und wurde für die Opéra de Lyon entwickelt. Sie zeichnet sich durch stringentes Erzählen und recht konventionelle Figurenzeichnung aus – was auf der Bühne [weiter…]

Frankenstein!!

Und das ist nicht einmal gelogen: HK Gruber interpretierte mit den Wiener Philharmonikern im Großen Saal des Konzerthauses HK Gruber: Frankenstein!! Ein Pandämonium für Chansonnier und Orchester kommt im Mäntelchen einer Kinderoper mit gar bösen Sprüchen daher. Aber auch das ist kein Wunder, stammen diese Textzeilen doch von Hans Carl Artmann, dem Meister hintergründiger Bosheiten. [weiter…]

Analytisches aus der neuen Welt

Cerha und Bartók vor der Pause, danach die Neunte von Dvorák – ein recht langes, doch in jeder Hinsicht zufriedenstellendes Konzert des RSO Wien unter Bertrand de Billy heut abend im Großen Saal.

Ein relativ neues Werk aus der Feder von Friedrich Cerha, Momente aus 2005, eröffnete überraschend kräftig und gar nicht sperrig. Da lag [weiter…]