Die Mühsamkeit des Wohlgetöns

Was ursprünglich aus einer Symphonie entsprang, glänzt in erster Linie im Orchestergraben: dafür sorgt Bertrand de Billy mit den Wiener Symphonikern – und so kann man wenigstens über die musikalische Aufführungsqualität der Oper Mathis der Maler von Paul Hindemith ganz und gar nicht meckern.

In der Werkgeschichte des Komponisten aber offenbart sich rasch, dass seine [weiter…]

Fader Anfang, mattes Ende

Von Webers Ouvertüre zu ‘Oberon’ ist von jeher nicht viel zu erwarten, doch das vermögen die Philharmoniker unter Heinrich Schiff mit Hindemiths Symphonischen Metamorphosen auf Motive von eben demselben Weber durchaus wett zu machen. Allerdings liefert Radu Lupu dann ein fünftes Klavierkonzert von Beethoven ab, das an Beliebigkeit kaum zu überbieten scheint. [weiter…]

Die Entstaubung des angegrauten Hauses

Frischer Wind im verstaubten Haus: mit Hindemith’s ‘Cardillac’ bringen Dominique Mayer und Franz Welster-Möst klassische Moderne zur Aufführung – mehr als gelungen. [weiter…]