Die bessere Sylvester-Wahl

Der letzte Tag des alten wie der erste des neuen Jahres sind ja kulturell eher dürftiges Terrain. Zumindest kann ich dem Humptata-Ritual des Neujahrskonzerts wenig abgewinnen. Und eine traditionelle Aufführung von Otti Schenks Fledermaus geht erst recht nicht. Ganz und gar nicht. So Leiche kann ich bei Lebzeiten nicht sein.

Zur Rettung steht allerdings diesmal [weiter…]

Die Behauptungskraft des Werks

Opern als musikdramatische Werke müssen sich bisweilen sehr gegen ihre Inszenierung zur Wehr setzen – die meisten jedoch beweisen dabei seit Jahrzehnten eine enorme Beharrungskraft. Und bei einem Meisterwerk wie dem Don Giovanni des Wolfgang Amadé Mozart darf man getrost davon ausgehen, dass es das auch schafft.

Dabei passiert es nicht bloß, dass ein Werk [weiter…]

Ein herrlicher Quartettabend

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Quatuor Mosaiques hat unlängst einem Zeitgenossen Beethovens zu Einspielungsehren verholfen: Joseph Johann Woelf (1773-1812) hat einige bemerkenswerte Streichquartette hinterlassen, die leider bislang nie auf den Spielplänen und auch nicht im CD-Regal zu finden waren.

Unter dem Titel Franz Geissenhofs Instrumente – Bezug nehmend auf den Geigenbauer, auf dessen Instrumenten [weiter…]

Mattes Ende eines sonst recht guten Zyklus

Das Hagen Quartett spielt mit Unterstützung von Jörg Widmann die Klarinettenquintette von Mozart und Brahms – naja. [weiter…]

Wenig beeindruckend

Mit Werken von Bartok und Rachmaninow greift Dmitrij Kitajenko in seinem Konzert mit den Wiener Symphonikern nicht allzu hoch; Mozarts Linzer ist daher das Glanzstück des Abends. [weiter…]

Hausmusik, nobel gerahmt

Vom Salzburger Hagen Quarett darf man Darbietungen höchsten Ranges erwarten: und bekommt sie in Gestalt von Quartetten Beethovens und Mozarts prompt in allerfeinster Interpretation serviert; dazwischen haben die Programmplaner jedoch eine vollkommen niveaufremdes Stück gestellt… [weiter…]

Mustergültige Feinarbeit

Das Quatuor Mosaiques gilt als Spezialist für das Quartettwerk von Joseph Haydn – doch auch Mozart spielen sie mustergültig. Dass mit dann sogar der Schumann gefallen konnte, ist wirklich eine Leistung. [weiter…]

Tadelloses Jubiläumsprogramm

Mit Dvoraks Amerikanischem, Shostakovich 4 und dem Veilchenquartett von Mozart traut sich das Hagen Quartett zum 30er wenig, spielt dafür aber blendend. [weiter…]

Gelungene Programmarbeit

Drei Werke beziehen sich aufeinander: Haydn weist auf Beethoven voraus, Mozart spielt mit des einen scheinbarer Unbekümmertheit und nonchalanter Frische, während der spätere sich rückbesinnt auf die Tugenden des Ursprungs. [weiter…]

Mein neuer Favorit als Leporello!

Eine herrliche Riege von Sängerinnen und Sängern bringt den brandneuen ‘Don Giovanni’ der MET auf die Bühne: Barbara Fritoli, Marina Rebeka, die phantastische Mojca Erdmann und Tenor Ramón Vargas, Bariton Mariusz Kwiecien und der phänomenale Luca Pisaroni – mein neuer Favorit als Leporello! [weiter…]