Von Barcelona nach Reims

Wenn ich schon mal zu einer Zeit in Barcelona bin, wo im altehrwürdigen Gran Teatre de Liceu auch was gegeben wird, das sich zu sehen lohnt, muss ich natürlich dabei sein! Beim letzten Mal mussten wir mit einer gefühlt hundertsten Umsetzung von Verdis Troubadur vorlieb nehmen, nur um das Liceu meiner weltumspannenden Liste besuchter Openhäuser [weiter…]

Rossini’s Elisabetta richtet sich selbst

Das Theater an der Wien bringt wieder ein Werk von Gioachino Rossini, und zum Glück – sollte man meinen – nicht schon wieder einen der allseits viel gespielten Dauerbrenner. Man setzte für diese Saison Elisabetta, Regina d’Inghilterra aufs Programm.

Mit Jean-Christophe Spinosi und dem Ensemble Matheus hat man einen feinfühligen Kenner der Materie und ein [weiter…]

Blech und Belcanto – brava Malena Ernman!

Die Schwedin Malena Ernman gestaltet Rossinis Donna del Lago, wie sie selten zu hören ist. [weiter…]

Spassiges Mittelalter mit wunderbaren Stimmen

Die MET überträgt Live in HD Gioachino Rossinis ‘Le Comte Ory’ mit Juan Diego Florez, Diana Damrau und Joyce DiDonato in einer wirklich witzigen Inszenierung von Bartlett Sher. [weiter…]

Ms. Fleming gibt sich die Ehre

Renée Fleming hat sich von der MET die Armida gewünscht: und sie hat sie bekommen – so weit, so gut.

Die Geschichte der Zauberin Armida und der Liebe des Ritters Rinaldo aus Torquato Tassos Gerusalemme liberata ist unzählige Male vertont worden, eine typisch barocke Librettovorlage. Und in der Barockoper mit ihren aufwändigen Verwicklungen und kaum [weiter…]

Stürmische Bewunderung für Amenaide

Dass das Theater an der Wien seinen 2. Platz im Ranking Opernhaus des Jahres der Zeitschrift Opernwelt verdient hat, kann man als regelmäßiger Besucher dieses und anderer intenationaler Häuser nur fortwährend bestätigen. Wiewohl: man kann nicht überall sein.

Mit dem Frühwerk Tancredi von Gioachino Rossini ist wieder ein eindrucksvoller Beweis gelungen. Der dankt sich vor [weiter…]

Ein Haufen hingeworfener Dinge ist die beste Ordnung

Das stellte schon der griechische Philosoph Heraklith fest – vor über zweieinhalb tausend Jahren. Ich konnte es heute feststellen: im Konzerthaus, bei der Matinee der Wiener Philharmoniker unter dem recht legeren Daniele Gatti.

Aber nicht der Dirigent des Tages hat es heute diesem vornehmlich besten Orchester der Welt angetan, sondern einer, der selber besser Dirigent [weiter…]