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So sprach Lucy Crowe

So viel auch gegen Religion im Allgemeinen und im Speziellen einzuwenden sein mag, gegen die sakral-musikalischen Äußerungen von Komponisten vom Kaliber eines Antonio Vivaldi oder Georg Friedrich Händel kann man nichts haben. Und zum Glück sind die lateinischen Texte nur bruchstückhaft zu verstehen.

Händel und Vivaldi: Dixit dominus – Lucy Crowe

Spannend ist [weiter…]

Ein Abend barocker Freude

Der Venezianer Antoinio vivaldi hat nicht nur notorische violinkonzerte geschrieben sondern auch eine wahre Unzahl an Opern. Erstaunlich dabei ist, wie hoch die musikalische Qualität der meisten davon ist – weit entfernt von Dutzendware.

Davon mag man sich zumindest klanglich überzeugen, wenn die Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone den Tito Manlio, den Vivaldi 1719 für [weiter…]

Es wohnen, ach, zwei Herzen…

Was wie eine Vergewaltigung barocken Opernschaffens klingt, ein Pasticcio aus Händel, Vivaldi, Rameau und anderen mit neuem Text auf Basis von zwei Schakespeare’schen Komödien, erweist sich als erstaunlich bühnentauglich, witzig, musikalisch anspruchsvoll. [weiter…]

Rekonstruktionspasticcio

Fabio Biondi ist es gelungen, eine verschollene Oper von Antonio Vivaldi in Gestalt eines Pasticcios aus Musik von Zeitgenossen zum Leben zu erwecken. Das ist zwar nicht original im strengen Sinn, aber aufgrund der Besetzung mit Ann Hallenberg, Vivica Genaux, der jungen Julia Lezhneva sowie Magnus Staveland und Xavier Sabata absolut hörenswert. [weiter…]

Die Pausen leiser Töne

Ein gewaltiges Stück: der Farnace von Antonio Vivaldi erstreckt sich über die an sich schon barocke Dauer von vier Stunden, schlägt aber trotz nicht-szenischer Aufführung einen zwingenden Spannungsbogen. Was dem prete rosso oft – und schon zu Lebzeiten – vorgeworfen wurde, nämlich ein oberflächlicher Serienkomponist von wenig geistreichen Opern zu sein, gilt ganz offenbar für [weiter…]

Eines roten Priesters Zauberin

Eines sei gleich verraten: zaubern tut die Zauberin Armida aus Ariosts Gerusalemme liberata hier keineswegs. Auch schweigt der Kampf um Jerusalem bis zum Schluss der Oper. Dem Libretto aus der Feder des Giovanni Palazzi geht es in dieser Auskopplung aus dem Monster-Epos einzig um die Ränke und Intrigen einer in Liebe entflammten Frau.

Antonio Vivaldi, [weiter…]