Was für ein Werk! Was für ein Schlagwerker!

Martin Grubinger und die Wiener Philharmoniker führen Friedrich Cerhas Konzert für Schlagzeug und Orchester auf: ein großartiges Werk in einer atemberaubenden Interpretation! [weiter…]

Gute Frage: Warum gehen wir ins Konzert?

Ein disparater verlängerter Nachmittag: die Sammlung von Musikinstrumenten aus besonderen Uraufführungen des Zwanzigsten Jahrhunderts, die der ungarische Schriftsteller Oskar Serti zusammengetragen hat, steht neben der Frage, warum wir ins Konzert gehen – und einer Reihe von interessanten und uninterressanten Aufführungen. Das Gesamtkonzept kommt allerdings über den bloßen Willen nicht hinaus. [weiter…]

Der Triumpf der Zeit – unkonventionell

Das RSO bringt die österreichische Erstaufführung von Rebecca Saunders Violinkonzert, das eher konventionell daherkommt, und ‘The Triumph of Time’ des großen britischen Unkonventionalisten Harrison Birtwistle. [weiter…]

Aus der großen Zeit der neuen britischen Musik

Ein hörenswerter Querschnitt durch einige der gegenwärtigen Komponisten, von denen die mehrere Jahrhunderte lange Relevanzarmut der britischen Musik beendet wurde: Birtwistle, Benjamin, Holt und Adès – und von den ganz jungen Luke Bedford. [weiter…]

Vom Verschwinden der Musik im Zeiterleben

Für die Neue Musik muss man meistens eine gute Portion ebenso guten Willens mitbringen, das äussert sich immer wieder in den Konzerten von wien modern. Vieles ist weniger Komposition als Programm, weniger Musik als Konzept.

So auch beim Amerikaner Morton Feldman: sein Streichquartett No. 1 von 1979 bietet wenig ausser ziemlich ausufernder Länge. Mit eineinhalb [weiter…]

Advent in Tirol

Da war er noch gar nicht so alt, wie er heute ist: der Brite Harrison Birtwistle schrieb 1996 einige Variationen namens Bach Measures auf Materialien von Johann Sebastian Bach, die eine ganz und gar kuriose Mischung geworden sind: klingt es eingangs, als spielte das Modern Jazz Quartett á la Bach, so taumelt der Thomaskantor bald [weiter…]

Schwierigkeiten der Verortung

Man hat schon das Streichquartett als die Königsdiziplin der Komposition bezeichnet – und das gilt ganz bestimmt für die Epochen der Klassik, Romantik und der Moderne. In der Neuen Musik scheint es jedoch nur noch ramponiert und ins beliebige umgewertet angekommen zu sein.

Im Rahmen von wien modern spielte das Arditti Quartett Werke, die überwiegend [weiter…]

Fulminanter Auftakt zum 10.

Nun hat das Festival für moderne Musik wien modern seine erste Dekade hinter sich gebracht – und trotz budgetärer Dämpfung – die seit Jahren nicht mehr angehobene Subventionen vor allem seitens der Stadt Wien erlauben heuer nur noch eine Programmierung von drei anstatt vier Wochen – hat man sich wieder einiges vorgenommen: Edgar Varèse, Iannis [weiter…]

Räumliche Spielereien

Das alles mag ja in den verstaubten Fünfziger Jahren innovativ oder rahmensprengend gewesen sein – doch im Rückblick aus unserer Zeit, da solche Experimente längst in allen denkbaren Kombinationen durchgemendelt und bis ins Extrem gesteigert wurden, kann man dem Komponisten immerhin zugute halten, er sei unter den Pionieren dieser Entwicklung gewesen, wenn nicht der Pionier [weiter…]

Zurück zu Skrjabin

Wien Modern 2007 / 6 Konzerthaus Großes Konzert mit vollständigem symphonischen Personal, da ist man eigentlich gespannt, welche Werke der Neuen Musik den mächtigen Klangkörper auch tatsächlich einzusetzen wissen. Das Programm verspricht – warum wohl? – einen Rückgriff bis auf Skrjabin. Die Wiener Symphoniker spielten unter der Leitung von Peter Ruzicka.

Der Start mit Luciano [weiter…]