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Rund um die Moderne – Aussenkreis

Was einem das Abo so beschert, hat meist gute und weniger gute Seiten. Die guten heute im Großen Musikvereinssaal: Kirill Petrenko, die Wiener Symphoniker und eine ungemein ausdrucksstarke Sopranistin. Die weniger guten: der grauenhaft pompöse Saal, der Bariton und ein langweiliges Werkchen von Ljadow.

Immerhin musiziert man zuerst einmal eins der flankierenden Werke der Wiener [weiter…]

Der lustlose Virtuose versenkt ein Standardwerk

Mit dem ersten Klavierkonzert op. 23 in b-moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowski hat es eine ganz eigene Bewandtnis: es gehört zu den meistgespielten seiner Gattung überhaupt, und das dankt sich in erster Linie dem Einleitungsmotiv in Des-Dur, das weit über die Konzertsäle und die Hörerschaft von klassischer Musik hinaus bekannt ist.

Dabei ist gerade der [weiter…]

Eine Schulstunde in Wiener Moderne

Ausgerechnet von einem Finnen und einem britischen Orchester – was vielleicht anderorten als normales Programm mit gar nicht so wenig Sinn für Zusammenhänge dastehen mag, wirkt in Wien ein Wenig wie der Versuch, Nachhilfe zu geben.

An zwei Abenden gastierte das Philharmonia Orchester unter Esa-Pekka Salonen mit einem Programm von der vorletzten Jahrhundertwende, jener, an [weiter…]