Monatliche Archive: Oktober 2016

4 Beiträge

Arme Armida

Nach der allerersten Premiere der Ära Meyer, zu der Marc Minkowski mit Glucks Alceste in der Staatsoper gastierte, war wieder gründlich Stille – vom neuen Wind ist, wie man in Wien sagt, nicht mal ein Lüfterl geblieben. Der Repertoirebetrieb quält sich durchs Jahr, was Neues gibt es nicht. Der Ausblick […]

Die Behauptungskraft des Werks

Opern als musikdramatische Werke müssen sich bisweilen sehr gegen ihre Inszenierung zur Wehr setzen – die meisten jedoch beweisen dabei seit Jahrzehnten eine enorme Beharrungskraft. Und bei einem Meisterwerk wie dem Don Giovanni des Wolfgang Amadé Mozart darf man getrost davon ausgehen, dass es das auch schafft. Dabei passiert es […]

Tör’ger Treue trugvolles Werk

… blüht nun jammernd empor! – so singt Brangäne, die doch den Trank gemischt hat, dem die beiden Liebenden in just dem Augenblick verfallen. Aber das ist unwichtig. Der Plot macht keinen Sinn, das Textbuch ist von einem Stammler verfasst. Und doch: Tristan und Isolde ist ein gewaltiges Stück Oper. […]