wien modern


Das Floß des Hans Werner Henze

Das Festival neuer Musik wien modern eröffnet dieser Tage seine Pforten für das Jahr 2017. Sein Schwerpunkt liegt diesmal auf der französischen Neuen Musik mit Werken von Asperghis, Dufourt oder Gérard Grisey. Einer der Höhepunkte ist die Aufführung des Films J’accuse (Regie: Abel Gance, F 1919) mit der Musik von […]


Gute Frage: Warum gehen wir ins Konzert?

Ein disparater verlängerter Nachmittag: die Sammlung von Musikinstrumenten aus besonderen Uraufführungen des Zwanzigsten Jahrhunderts, die der ungarische Schriftsteller Oskar Serti zusammengetragen hat, steht neben der Frage, warum wir ins Konzert gehen – und einer Reihe von interessanten und uninterressanten Aufführungen. Das Gesamtkonzept kommt allerdings über den bloßen Willen nicht hinaus.


Vom Verschwinden der Musik im Zeiterleben

Für die Neue Musik muss man meistens eine gute Portion ebenso guten Willens mitbringen, das äussert sich immer wieder in den Konzerten von wien modern. Vieles ist weniger Komposition als Programm, weniger Musik als Konzept. So auch beim Amerikaner Morton Feldman: sein Streichquartett No. 1 von 1979 bietet wenig ausser […]


Advent in Tirol

Da war er noch gar nicht so alt, wie er heute ist: der Brite Harrison Birtwistle schrieb 1996 einige Variationen namens Bach Measures auf Materialien von Johann Sebastian Bach, die eine ganz und gar kuriose Mischung geworden sind: klingt es eingangs, als spielte das Modern Jazz Quartett á la Bach, […]


Schwierigkeiten der Verortung

Man hat schon das Streichquartett als die Königsdiziplin der Komposition bezeichnet – und das gilt ganz bestimmt für die Epochen der Klassik, Romantik und der Moderne. In der Neuen Musik scheint es jedoch nur noch ramponiert und ins beliebige umgewertet angekommen zu sein. Im Rahmen von wien modern spielte das […]


Fulminanter Auftakt zum 10.

Nun hat das Festival für moderne Musik wien modern seine erste Dekade hinter sich gebracht – und trotz budgetärer Dämpfung – die seit Jahren nicht mehr angehobene Subventionen vor allem seitens der Stadt Wien erlauben heuer nur noch eine Programmierung von drei anstatt vier Wochen – hat man sich wieder […]


Räumliche Spielereien

Das alles mag ja in den verstaubten Fünfziger Jahren innovativ oder rahmensprengend gewesen sein – doch im Rückblick aus unserer Zeit, da solche Experimente längst in allen denkbaren Kombinationen durchgemendelt und bis ins Extrem gesteigert wurden, kann man dem Komponisten immerhin zugute halten, er sei unter den Pionieren dieser Entwicklung […]