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Hagens Ludwig

Nun haben sich die Hagens heuer bekanntlich den ganzen Beethoven vorgenommen – man darf gespannt sein, ob das auch zu einer Veröffentlichung als Gesamteinspielung führt.

Am zweiten Zyklusabend bringt das Salzburger Quartett mit op. 18/1, op. 135 und op. 59/1 einen Parforceritt durch die Entwicklungsgeschichte der Gattung bei einem ihrer unbestrittenen Meister. Es ist immer wieder ein Erlebnis, die drei wesentlichen Phasen dieses Genies unmittelbar nebeneinander gestellt und einander beleuchtend aufgeführt zu bekommen.

Mit seinen aktuellen Interpretationen steuert das Hagen Quartett unzweifelhaft auf eine Referenzposition im nicht eben dünn besetzten Umfeld zu. Das wird noch echt spannend – bleiben!

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